Heizen und Lüften

Vorbeugend - dem Schimmel keine Chance

Erneut vorbeugend und aus den Erfahrungen der vergangenen Jahre weitere Informationen zum Thema „Richtig lüften“: Wohnräume enthalten Feuchtigkeit durch Kochen, Duschen, Waschen, unsere Pflanzen und unser Atmen. Diese Feuchtigkeit ist völlig normal und absolut unbedenklich, solange ein ausreichender Luftaustausch ermöglicht wird. Den erreicht man durch Lüftung.

Leider kann man richtig und konsequenterweise eben auch falsch lüften. Falsch ist, wenn bei relativ kühlen Temperaturen die Fenster stundenlang angekippt bleiben und so dauernd gelüftet wird. Die wahrscheinlichen Folgen dabei: Der vollständige Luftaustausch zieht sich bei dieser Methode unnötig in die Länge.

Während dieser viel zu langen Zeit läuft die Heizung quasi für draußen und mithin umsonst, das Mauerwerk kühlt aus und die nicht entwichene Feuchtigkeit schlägt sich als Kondenswasser nieder, wobei das Letztgenannte den idealen Nährboden für Schimmelpilze und Bakterien bietet, die sich bevorzugt an Außenwandflächen hinter Möbeln sowie an Wärmebrücken wie zum Beispiel Fensterstürzen tummeln.


Deshalb sorgen Sie stets für einen kräftigen Durchzug, wobei dafür etwa 5 bis 15 Minuten genügen. Die einströmende frische und kühle Luft kann die im Wohnraum verbliebene Restfeuchtigkeit besser aufnehmen. Wenn Sie diesen Vorgang konsequent drei- bis fünfmal am Tag wiederholen, dann hat die Feuchtigkeit bei Ihnen keine Chance. Und der Schimmel auch nicht.